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Bürgerinitiative

zum Erhalt der Grünflächen und des Minigolfplatzes in der Stettiner Staße

Die Stadt möchte auf dem Gelände des Minigolfplatzes und der anschließenden Grünfläche mit Kinderspielplatz ein 26 m hohes Parkhaus errichten.

Wir lehnen das aus mehreren Gründen ab und fordern den Erhalt der Flächen in ihrer bisherigen Form:

  • In Zeiten von „Fridays for Future“ Klimademonstrationen sollten keine Grünflächen und Bäume ohne Not zubetoniert werden.
  • Ebenfalls wird in Bayern über zu hohen Flächenverbrauch und Versiegelung der Böden diskutiert. Genau das soll aber hier auch passieren.
  • Ein Parkhaus an diesem Standort wird für den offiziellen Zweck als Park & Ride Möglichkeit nur unzureichend genutzt. Dafür sind die geschätzten Baukosten von 8 – 10 Millionen Euro einfach zu hoch.
  • Die einzigen, die hauptsächlich dieses Parkhaus nutzen werden sind die Berufsschüler die bisher entlang der Stettiner Straße und in der Feggrube noch kostenlos parken können. Macht es Sinn jungen Menschen die auf dem Weg sind händeringend benötigte Fachkräfte zu werden noch Knüppel zwischen die Beine zu werfen und finanziell zu belasten?
  • Der Standort des Parkhauses mit ca. 200 m Entfernung zur Straßenbahnhaltestelle ist fast das Gleiche wie die Entfernung des kostenlosen Dallenbergparkplatzes zur dortigen Straßenbahnhaltestelle. Und das wird schon jetzt in nur sehr geringem Umfang genutzt. Da macht es keinen Sinn ein Parkhaus zu bauen, das nur durch die Konrad Adenauer Brücke vom Dallenbergparkplatz getrennt ist. Das wird dann auch kaum jemand nutzen.
  • Als Veranstaltungsparkplatz für die s. Oliver Arena taugt das Parkhaus auch nur kurzfristig. Sobald die neue Veranstaltungshalle am Bahnhof kommt werden in der s. Oliver Arena kaum noch größere Events stattfinden die es rechtfertigen die letzten Grünflächen vollzubauen.
  • In der Sanderau gibt es kaum noch andere Möglichkeiten ins „Grüne“ zu kommen. Die Anlage wird von einer Vielzahl der Anwohner zum Spielen, Grillen und Naherholung genutzt. Auch die Mainwiese ist da kein geeigneter Ersatz. Das ungesicherte Ufer birgt gerade für Kinder eine gewisse Gefahr.
  • Etliche Freizeitmannschaften nutzen den Bolzplatz für ihre sportlichen Aktivitäten

  • Freizteit- und Ausflugsziel für Familien, Studenten, Pärchen usw./ Feiern / Grillen im Festzelt/auf der Anlage entfallen (Kinder/Geburtstage, Junggesellenabschiede, Familienfeiern, Betriebs/Vereinsflüge, Ferienprogramm für Schüler in den Sommerferien: Minigolfturnier)

  • Sportunterricht / Wandertage der Schulen wird es nicht mehr geben, auch nicht für die gegenüberliegenden Berufsschüler, die die Mittagspausen bei uns verbringen und im Sommer die Anlage für Sportunterricht nutzen.
  • Die Minigolfanlage unterstützt im hohen Maß gemeinnützige und karitative Zwecke. Gutscheinspenden für Wildwasser (Entenrennen) und das deutsche Leprahilfswerk (Kinderfest), die Katzenhilfe mit ihrem Sommerfest (Tombola, Infostand) sowie ca. 70 Kindergärten in der näheren Umgebung. Auch Feuerwehrfeste und Sportvereine werden unterstützt. Das ist natürlich ohne die Minigolfanlage nicht mehr möglich.
  • Ein wirklich zukunftsorientiertes Parkplatzkonzept für Würzburg gibt es nicht. Es wird in keinster Weise das realistische Verhalten der Autofahrer, die benötigten Parkflächen in einer sich verändernden Mobilitätswelt und die Angebote der Innenstadt berücksichtigt. In naher Zukunft werden voraussichtlich weniger Menschen in die Innenstädte wollen, da das Internet – Shopping Angebot ständig weiter wächst, das Autofahren durch neue Steuern und Abgaben generell teurer werden soll, was alleine schon eine Anfahrt nach Würzburg aus dem Umland über mehrere km unattraktiver macht. Wenn weitere Geschäfte in der Innenstadt verschwinden werden auch weniger Parkplätze gebraucht werden.
  • Wenn weiterer Parkraum für Würzburg unbedingt geschaffen werden soll dann sollten dafür bestehende Parkhäuser (z.B. am Bahnhof / Quellenbach) oder andere bereits versiegelte Flächen genutzt werden, die auch realistisch ihren vordergründigen Zweck als Park & Ride Angebot erfüllen.

  • Verlust der letzten bisschen Grünfläche, Naturschutz; es wird ein Großteil der Bäume dafür gefällt und auch der Kinderspielplatz nebenan wird durch die Großbaustelle für eine lange Zeit nicht mehr benutzbar sein, Lärmbelästigung durch die Baustelle , Betonklotz direkt neben dem Kinderspielplatz (Parkhaus viel höher als die Halle) Wegfall der normalen Parkplätze in der Stettiner Straße während der langen Baumaßnahmen

  • erhöhtes Stauaufkommen in der Stettiner Straße und Umgebung bei Veranstaltungen in der S. Oliver Arena

Wenn Sie unsere Argumente teilen dann unterstützen Sie uns. Nur wenn sich ausreichend viele Leute hinter uns stellen wird sich der Stadtrat umstimmen lassen. Auch in Hinsicht auf die kommende Bürgermeisterwahl im Frühjahr 2020.

Online-Petition ist gestartet, wir bedanken uns, wenn Sie sich mit uns für einen Erhalt einsetzen DANKE !

https://www.change.org/p/oberb%C3%BCrgermeister-christian-schuchardt-gegen-das-parkhaus-erhalt-der-gr%C3%BCnfl%C3%A4che-und-des-minigolfplatzes-in-der-sanderau?recruiter=963781701&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition&recruited_by_id=90a02980-7cae-11e9-a015-e7e152a0fd18

Unterschriftenlisten liegen auf allen Plätzen aus und können auch unter D'OWNLOADS gespeichert, ausgedruckt und verteilt werden oder hier direkt: 

https://www.yumpu.com/user/minigolfanlage.sanderau?fbclid=IwAR3xnIKLa1Fp6FDsGUNty4tAw50hz1wMq0E3z5lUzyUiw4J0aJo0hS1unTE

Sie können auch helfen, indem Sie Leserbriefe an die Mainpost schicken und ihre Meinung sagen :

 

 
Fragen und Anregungen gerne unter:

Handy 0175 411 70 12

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